Das White Horse Theatre ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt. Inzwischen ist White Horse Theatre zur europaweit größten professionellen Theatergruppe dieser Art geworden. Pro Jahr sehen sich ca. 350.000 Schüler die Aufführungen des Theaters an.

White Horse?

Der Name des Theaters bezieht sich auf das Symbol des weißen Pferdes auf der Flagge der angelsächsischen Einwanderer, die vor 1500 Jahren aus Deutschland nach England kamen. Das weiße Pferd ist das Wappen von Westfalen (wo manche der Einwanderer herkamen und das Theater heute seinen Sitz hat), und gleichzeitig von Kent (wo sich die Einwanderer ansiedelten und wo Theatergründer Peter Griffith geboren wurde). Der Name der Organisation erinnert daher an die Verbindung zwischen Briten und Deutschen.

Mit dem Stück „The tiger of the seas“ begeisterten die 4 Schauspieler die Schüler der Klassenstufen 5 und 6. Eine Piratengeschichte mit gutem Ausgang ließ unsere Schüler erkennen, wie gut sie die englische Sprache bereits beherrschen.

Heute war das White Horse Theatre bei uns am Gymnasium.

Den 5. und 6. Klassen stellten sie das Stück „The tiger oft he seas“ vor.

Dabei ging es um einen jungen Schafhirten namens Robin, der von Piraten entführt wurde und dann selbst zu einem Piraten wird.

Seine Freundin Jenny versucht ihn zu befreien, folgt ihm auf eine einsame Insel und rettet ihn. Dabei musste Jennys auch gegen den Captain kämpfen.

4 Schauspieler schlüpften in einer lustige und spannenden Art und Weise in die Rollen von Jenny, Robin, Black Nick Sharkmuck und seinem Freund.

Wir wurden immer wieder in das Stück einbezogen. Dabei wurden verschiedene Rollen verteilt.

Ein ganz besonderes Erlebnis war, dass wir selbst in Piratenkostüme kamen. Das hat den Schauspielern besonders gut gefallen.

Wir empfehlen das Stück weiter, weil wir alles verstanden haben, uns köstlich amüsiert haben und es sehr abenteuerlich fanden.

Am Ende durften wie den Schauspielern viele Fragen auf Englisch stellen.

Klasse 6a

Die Klassenstufen 7, 8 und 9 schauten das englische Theaterstück „Sticks and Stones“ vom White Horse Theatre. Zuerst waren wir ein bisschen skeptisch, weil das ganze Stück auf Englisch war, aber es war viel spannender, als wir gedacht hatten.

Das Stück handelte von zwei Geschichten gleichzeitig. In der ersten ging es um den Jungen Tony, der auf dem Schulweg von einer anderen Schülerin immer wieder überfallen wurde. In der zweiten Geschichte wurde ein Mädchen in ihrer neuen Klasse gemobbt – sie wurde ausgegrenzt und im Internet beleidigt. Beide Geschichten zeigten, wie schlimm Mobbing sein kann und wie allein sich die Opfer fühlen. Zwar konnten wir nicht immer alles verstehen, jedoch arbeiteten die Schauspieler dafür mit ganz einfachen Mitteln – nur wenige Requisiten, aber viele Emotionen.

Am meisten hat uns beeindruckt, dass das Stück nicht nur die Opfer gezeigt hat, sondern auch die Täter und warum sie so handeln. Es ging auch darum, dass viele Schüler – in diesem Fall wir als Publikum – einfach zuschauen, ohne etwas zu tun – und dass genau das das Problem größer macht.

Am Ende hatten wir Zeit Fragen zu stellen, die Schauspieler persönlich zu treffen und Bilder zu machen. Es hat Spaß gemacht, auch außerhalb des Unterrichts Englisch zu sprechen.

Wir finden, jede Schule sollte solche Theaterstücke zeigen, weil man dadurch lernt, wie wichtig Mut, Freundschaft und Zusammenhalt sind, aber auch wie gut man eigentlich schon Englisch sprechen und verstehen kann, ohne es zu wissen.