Um zehn Uhr abends in Vacha ging’s los,
die Stimmung war super, die Freude war groß.
Doch kaum unterwegs, ging‘s erstmal nach Dorndorf,
falsche Richtung, schnell wenden und weiter ging’s sofort.

Eine Stunde später, wir kamen kaum voran,
denn ein Schwertransport versperrte uns die Bahn.
Windmühlenteile, riesig und schwer,
da merkt man die Nachteile der Windkraft noch mehr.

Endlich die Auffahrt, wir waren erleichtert,
doch die Reise war längst noch nicht gemeistert.
Um halb eins nachts gab es die erste Pause,
doch fast jeder hat bereits geschlafen, so wie zuhause.

Doch jeder, der schlief, war plötzlich hellwach,
durch Licht, Hupe und Frau Andres Ansage mitten in der Nacht.
Am schweizer Zoll, da wurde es spannend im Bus,
doch kontrolliert wurden wir nicht- welch ein Genuss!

Wir sahen wohl so harmlos und unschuldig aus,
da ließen uns die Zöllner einfach raus.
Im Morgengrauen ein jeder erwacht,
während die Sonne über die schweizer Berge lacht.

Endlich in Italien- jetzt war alles gut,
die Stimmung war bestens, der Bus voller Mut.
Doch ab Mailand, so erschien es uns dann,
sah man die STVO nur noch als Empfehlung an.

Autos parkten auf der Fahrbahn kreuz und quer,
wir dachten zum Hotel kommen wir heute gar nicht mehr.
Doch irgendwie schafften wir auch dieses Stück,
der Busfahrer verhalf uns zu diesem Glück.

Am Hotel angekommen gab es erstmal drei Stunden Freizeit,
denn dann die Zimmer waren erst für uns bereit.
Einchecken geschafft, doch dann ging es richtig los,
das Straßenbahnfahren endete für uns Dorfkinder im puren Chaos.

Herr Kirchner und Frau Horst wurden ganz verrückt,
da der Ticketautomat immer nur drei Tickets rausrückt.
Wir warteten vergeblich an der Bahn,
doch Herr Kirchner plötzlich mit Taschen voller 5 ct Münzen ankam.

Währenddessen, Herr Tenner rief im Hard Rock Café verzweifelt an:
„We missed the tram!“
Es kam zwar eine Bahn,
aber ohne Tickets keiner einsteigen kann.

Im Hard Rock Café angekommen, war erstmal Essen dran,
danach gab‘s freie Beschäftigung – jeder, was er kann.
Ob Shoppen, Bummeln oder einfach nur Chillen,
jeder konnte seine Freizeit nach Belieben erfüllen.

So endete unser erster Tag in Italien,
mit Chaos, Lachen und vielen Geschichten.
Doch eines ist sicher, das wurde uns klar,
diese Studienfahrt wird legendär- und das schon am ersten Tag!

Dienstag

Der Dienstag begann ganz entspannt,

beim Frühstück wurde Energie getankt.

Danach ging’s los, die Stadt erkunden,

mit U-Bahn & Straßenbahn wurden Wege gefunden.

Ob shoppen, essen oder einfach durch die Straßen ziehn,

in Mailand gabs überall etwas zu sehn.

Doch um 12.30 Uhr hieß es Treffpunkt am Dom,

denn unsere Food Tour wartete schon.

Gemeinsam ging es durch Mailands Gassen,

mit vielen Orten, die uns staunen lassen.

Doch nicht nur Sehenswürdigkeiten standen auf dem Plan,

denn jetzt kamen die italienischen Spezialitäten dran.

Panzerotti, Focaccia und Gelato an verschiedenen Ecken,

mit jedem Bissen ein Stück Italien entdecken.

Nach der Tour hieß es wieder: Freizeit genießen

und Mailand noch einmal auf eigene Faust erschließen.

Manche zog es zur Formel-1-Strecke hinaus,

andere machten einen Abstecher zum See und ließen die Sau raus.

Auch die Fashion Show sorgte für viel Spektakel und Schein,

vielleicht lief sogar ein Model an uns vorbei – könnte sein.

Am Abend ging es dann zurück ins Hotel,

der Tag endete dann doch sehr schnell.

Ein Tag voller Eindrücke, Genuss

und einem besonders schönen Schluss.

Mittwoch

Früh am Morgen sind wir aufgestanden,

haben beim Frühstück zusammengesessen und uns gut verstanden.

Danach begann die Freizeit, wir zogen durch die Stadt.

Mailand hatte einiges zu bieten, sodass jeder etwas davon hat.

Wir waren in der Galleria und gingen shoppen,

zwischendurch gab es Essen und wir ließen uns nicht stoppen.

Auch der Mailänder Dom wurde noch einmal angeschaut,

von außen bestaunt und in seiner ganzen Pracht bereits vertraut.

Doch das Highlight des Tages stand uns noch bevor,

denn das San Siro öffnete für uns sein großes Tor.

Schon beim Anblick des Stadions war die Stimmung groß

und mit einem Besuch im Fanshop ging es richtig los.

Dann begann die Führung, auf die wir uns alle freuten

und wir sahen Dinge, die uns wirklich beeindruckten.

Wir standen in den Kabinen von Inter und AC Milan

und konnten uns kaum vorstellen, dass wir wirklich dort sein durften, dann.

Auch die berühmte Pressewand konnten wir sehen,

und anschließend durch das Museum gehen.

Trikots, Geschichte und Pokale waren dort zu bestaunen

und überall konnte man die Fußballgeschichte erahnen.

Dann standen wir schließlich selbst auf dem Rasen,

wo sonst die großen Fußballstars zu Hause waren.

Das Stadion einmal aus dieser Perspektive zu sehen, war ein Erlebnis,

das wir so schnell nicht vergessen werden.

Für viele von uns war klar, ohne viel zu fragen:

Das San Siro war das Highlight unseres Tages.

Doch danach war der Tag noch lange nicht vorbei,

denn in der Stadt hatten wir bis zehn Uhr frei.

Wir gingen noch einmal gemeinsam durch Mailand,

waren essen und shoppen und hatten richtig viel Spaß beisammen.

Ob in kleinen Gruppen oder alle zusammen,

wir haben den Abend einfach gemeinsam genossen.

Später trafen wir uns wieder in unserer Unterkunft,

manche kochten etwas, andere kamen vom Essen zurück.

Wir spielten Karten und saßen gemütlich beisammen

und ließen den schönen Tag ausklingen zusammen.

So ging ein ereignisreicher Tag zu Ende,

mit vielen Eindrücken und einer Menge schöner Momente.

Von Mailands Straßen bis zum San Siro im Licht –

diesen Tag vergessen wir so schnell sicher nicht

Donnerstag, 24.09.2026

Unser vorletzter Tag

Schon früh am Morgen ging es los,

um 7:15 Uhr war der Andrang groß.

Beim Frühstück stärkten wir uns geschwind,

bevor wir bald aufgebrochen sind.

Um 8:00 Uhr fuhr der Bus dann ab,

nach Como, wo es viel zu sehen gab.

Zwei Stunden konnten wir dort frei verbringen,

durch Straßen ziehen und die Zeit genießen.

Um 12:00 Uhr ging es aufs Boot hinaus,

der Comer See sah wirklich herrlich aus.

Bis 14:30 Uhr fuhren wir übers Wasser dahin,

mit Bergen und Orten rundherum im Blick mittendrin.

In Menaggio gingen wir schließlich an Land

und schnell teilte sich unser ganzer Verband.

Die einen erkundeten gleich die Stadt,

während der Rest noch etwas anderes vorhat.

Unter Aufsicht der Lehrer ging es zum See,

zum Baden ins Wasser, eine willkommene Idee.

Gegen 17:00 Uhr war auch damit Schluss

und Richtung Innenstadt ging es dann zu Fuß.

Dort konnte jeder die Zeit frei gestalten,

durch die Straßen ziehen oder irgendwo anhalten.

Später ging es zurück nach Mailand hinein,

doch der Abend sollte noch lange nicht vorbei sein.

Bis 23:00 Uhr hatten wir dort noch Zeit,

für Essen, Entdecken und etwas Freiheit.

So endete schließlich unser vorletzter Tag,

mit vielen Momenten, die man gern behalten mag.