Alkohol ist nach wie vor einer der am weitesten verbreiteten Suchtstoffe unter Jugendlichen. Spätestens zur Jugendweihe oder Konfirmation erlebt ein Großteil der Schülerinnen und Schüler ihre erste Grenzerfahrung mit dem legalen Suchtmittel. Es wichtig zu verstehen, dass Alkohol nicht nur gesundheitsschädlich sein kann, sondern auch zu Problemen in der Schule, im sozialen Umfeld und im späteren Leben führen kann. Außerdem ist es notwendig, Nein zu sagen, wenn Freunde Alkohol anbieten, und sich der Risiken des Alkoholkonsums im Jugendalter bewusst zu sein.
Auch Einwegzigaretten, sogenannte Vapes, sind im Trend. Die Gefahr: Jugendliche nehmen Vapes nicht als riskant wahr, da der Dampf im Hals nicht als unangenehm empfunden wird; die fruchtigen Aromen verleiten zudem zum häufigeren Konsum. Bei Produkten mit Nikotin besteht außerdem ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Aus diesen Gründen dürfen Vapes – auch nikotinfreie – weder an Minderjährige verkauft noch von ihnen konsumiert werden (vgl. § 10 Abs. 1 Jugendschutzgesetz).
Das jährlich stattfindende Präventionsprojekt „Durchblick“ hat auch in diesem Schuljahr wieder Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen unseres Gymnasiums zu diesen Themen erreicht und ihnen einen klaren Blick auf die Risiken legaler Suchtmittel im Jugendalter eröffnet. Das Projekt setzt genau dort an, wo es am wichtigsten ist: bei der Aufklärung und Prävention, um Suchtgefahren frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Der Name „Durchblick“ steht dabei für die zentrale Zielsetzung: den Jugendlichen einen klaren Blick auf die Risiken und Folgen des Konsums legaler Suchtmittel wie Alkohol, Vapes und Medien, aber auch illegaler Rauschmittel zu vermitteln.
Das Projekt wird bereits seit vielen Jahren bei uns durchgeführt und ist unbedingt zu empfehlen.
Kontakt
Christina Oechel, Jugendamt Wartburgkreis Tel.: 03695 / 617120(Zeigt auf eine Telefonnummer)
E-Mail: christina.oechel@wartburgkreis.de







